Aiquile.

Hallo liebe Leserinnen und Leser!

Nach geschlagenen Zwei Wochen kommen endlich wieder Einträge. Wieso habe ich so lange auf mich warten lassen? Das werde ich euch jetzt erzählen.

Da es ja einige Punkte gibt, über die ich erzählen möchte, werde ich das in einzelnen Parts machen. Für jedes Thema wird ein eigener Blogeintrag kommen – (fast) so, als hätte ich regelmäßig veröffentlicht.

Part 1 – Die Ankunft

Der Tag meiner Ankunft war der 04.07.2017. Doch meine Ankunft war von vorne herein etwas vorbelastet. Durch eigenes Verschulden war mir nicht bewusst, dass ich auf einem Zettel die Telefonnummer von einer Person in Aiquile hatte. Dementsprechend habe ich die Kontaktaufnahme nicht sofort tätigen können.

Am Tag vor meiner Ankunft, Sonntag der 03.07., war in ganz Bolivien ein Tag, an dem keinerlei Autos fahren durften. An diesem Tag sind meine Gastschwester Teresa und ich mit dem Fahrrad durch die Stadt gefahren und erneut in den Wasserpark gegangen, von dem ich bereits erzählt habe. Da es an diesem Tag bestimmt 28/29*C warm war, sind wir durch die dort vorhandenen Fontänen gelaufen, wodurch unsere Kleidung komplett durchnässt war. Das war allerdings kein Problem, weil sie 20 Minuten später wieder trocken waren. Danach wurden sie zwar durch andere Fontänen und Wasserbecken wieder nass, doch der Trocknungsvorgang ging wie gesagt sehr schnell. Anschließend sind wir noch etwas über einen Markt gegangen, der am Straßenrand, anlässlich des autofreien Tages, aufgebaut wurde. Wir haben uns noch ein bisschen was gekauft und sind dann nach Hause gegangen. Da es eine schöne Athmosphäre ohne Autos war, sind wir gegangen und haben uns noch ein bisschen an einen See aufgehalten.

Als wir also zuhause angekommen sind und ich ein Blick auf mein Handy geworfen habe, bin ich aus allen Wolken gefallen. Zwei Stunden vor dem Nachhausekommen haben mit innerhalb von einem Intervall von etwa 20 Minuten drei Personen geschrieben: meine Verantwortliche aus La Paz, meine zukünftige Verantwortliche aus Aiquile sowie die ehemalige Freiwillige aus meinem Projekt. Helene, die ehemalige Freiwillige, schrieb mir, dass sich die Leute aus Aiquile Sorgen machen, weil ich mich wohl nicht gemeldet habe. Meine Verantwortliche aus La Paz schrieb mir, dass sie wohl meine Nummer über die Helene nach Aiquile vermittelt habe und ich mit den Damen und Herren aus Aiquile in Kontakt treten soll, um da alles abzuklären. Aus Aiquile bekam ich die Frage, wann ich denn am nächsten Tag ankommen würde.

Auf diese Frage hatte ich allerdings keine Antwort, weil ich das Ticket erst am Tag danach gekauft habe. Deshalb musste ich meine Verantwortliche aus Aiquile mit einem „Das sage ich dir morgen!“ vertrösten. Natürlich nicht direkt ich, denn dafür haben die Spanischkenntnisse zwar ausgereicht, aber ich wollte wenigstens hier richtige Grammatik haben. Deshalb hat mir meine Gastschwester ausgeholfen. Puh, das war der erste Moment im kompletten Freiwilligendienst, in dem ich echt nervös und aufgebracht war. Nachdem dies allerdings geklärt war, war ich wieder etwas beruhigt.

Am kommenden Tag bin ich so etwa gegen 16 Uhr aus Cochabamba nach Aiquile gefahren. Die Fahrt hat etwa 3:30 Stunden gedauert. Die Fahrer hier kennen sowas wie „Fahrbahnbegrenzungen“ nur leider nicht. Deshalb sind wir in jeder einzelnen Kurve auf die Gegenfahrbahn gefahren, was mir ein bisschen Grummeln im Magen verursacht hat. Als ich ankam, wurde ich von meiner Verantwortlichen und einer weiteren Person aus meinem Internat abgeholt. Danach hat mir meine Verantwortliche ersteinmal das Internat gezeigt und wir haben uns ein bisschen unterhalten. Die Jungs des Internats waren zu der Zeit noch in der Kirche und sind erst später dazugekommen.

Wie die Jungs reagiert haben und wie sie so sind werde ich im nächsten Teil erzählen.

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