Das Wiederkommen aus Paradies und Hölle zugleich.

188. Eine Zahl. Drei Ziffern. Und für mich eine große Bedeutung. Du fragst dich bestimmt, was es denn mit der Zahl auf sich hat. Das erzähle ich Dir gerne!

188 ist die Anzahl der Mückestiche, die ich nach einer dreitägigen Tropen-Tour in Rurrenabaque, Bolivien zählen konnte. Diese beinhaltet zwar nicht die Zahl der Stiche an meinem Kopf, aber sollte dennoch einen guten Überblick über die Intensität der Mückenplage geben.

Nichtsdestotrotz: Rurrenabaque und seine Tropen sind ein Traum. Die Vegetation ist herrlich, die Tierwelt artenreich und klischeehaft bestehend aus Affen, Krokodilen, Taranteln und unzähligen anderen Vögeln, Schmetterling und was das Heez begehrt.

Bei unserer Tour ist uns davon auch so einiges über den Weg gelaufen bzw. geschwommen (wie z.B. Kaimane). Wenn ich alle Erlebnisse der Tour aufzählen sollte, würde sich den Text seiner Länge wegen leider niemand mehr durchlesen. Also nur ein kleiner Einschnitt.

Neben phänomenalem Essen (teilweise selbst geangelt) und Leben in Hütten, die nur aus Mückengittern und einem Holzdach bestehen (sehr sehr seeehr geile Erfahrung!), wurden bei stundenlangen Märschen durch die freie Natur: Seen befahren, Tiere wie Faultiere in ihrem natürlichen Habitat bewundert, Vogelgezwitscher gelauscht und Mückenspray alle 15 Minuten neu aufgetragen.

Wie man bestimmt schon meiner Wortwahl entnehmen kann bin ich von der Tour in allen Wegen begeistert. Es war eine einprägsame Erfahrung, die Tage ohne Elektrizität wortwörtlich in der Natur zu leben. Abends saßen wir bei Kerzenlicht zusammen und aßen und unterhielten uns.

Leider habe ich von einigen Dingen keine Fotos gemacht, hier sind aber mal ein paar:

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Die ersten beiden Bilder sind auf der 3-stündigen Hinfahrt per Boot gemacht.

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Das erste, was wir gesehen haben, als wir angekommen sind: Jaguar-Spuren. (In Echt leider nicht gesehen..)

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Vegetation

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Nach der Ankunft in unserer Hütte. (Man beachte: Die Wand besteht aus Mückengittern)

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Bisschen durch ’nen See paddeln.

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Faultieeeer

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Ein Krokodil beim Brüten seiner Eier.

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.. und eins schwimmend im Wasser

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Taranteeeeeel

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Jap, ist wirklich selbst aufgenommen!

Falls euch noch etwas über besagte Unternehmung interessiert, beantworte ich Eure Fragen gerne in den Kommentaren! 🙂

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3 Gedanken zu “Das Wiederkommen aus Paradies und Hölle zugleich.

  1. Total toll, dass Du mit Benedikt diese Tour gemacht hast! Das ist ja wirklich eine tolle Flora und Fauna! Die Fotos lassen erahnen, was Ihr da gesehen und erlebt habt. Der Tarantel möchte ich allerdings nicht unbedingt im Dunkeln begegnen! Liebe Grüße Papa und Mama

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