Meine Reise: Kapitel 1

Hallo alle zusammen!

Heute möchte ich Euch ein wenig über meine freie Zeit erzählen, die ich zum Reisen verwendet habe.

Zu Beginn meiner freien Zeit habe ich zwei meiner Freunde (namens Benedikt und Martin) in La Paz besucht.

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Das sind wir drei bei unserem Zwischenseminar in Cochabamba.

Das war sehr schön, weil ich endlich mal Zeit hatte, aus meiner Arbeitsstelle herauszukommen, die mir zu dieser Zeit etwas zugesetzt hat. Einer meiner beiden Freunde ließ mich bei sich unterkommen, wodurch mir die Hotel/Hostelpreise erspart geblieben sind. Die ersten Tage haben mir die beiden die Stadt gezeigt. Das war sehr gut, um einfach mal wieder mit deutschen Freunden zusammenzusein und deutsch reden zu können. (An einem normalen Tag rede ich nämlich deutlich deutlich mehr spanisch als deutsch. An manchen Tagen rede ich sogar nur spanisch!)

Nach den ersten paar Tagen musste Martin, mein Gastgeber, seiner Arbeit wegen nach Cochabamba. Benedikt musste arbeiten und so entschloss ich mich dazu, ein bisschen weiterzureisen, bis Martin wieder da ist. Ich entschloss mich also, in das 60 Minuten entfernte Tihuanaku zu fahren!

Tihuanaku (oder Tiwanaku) ist eine Stadt berühmt für ihre Inka-Ruinen.

 

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Das ist eine Tafel, die am zentralen Platz von Tihuanaku steht!

Die Ruinen Tihuanakus sind zwar nicht so groß und atemberaubend, wie die vom Machu Picchu, aber dennoch eindrucksvoll! Insgesamt war ich dort nur zwei Tage, aber diese waren sehr schön und werden mir noch lange in Erinnerung bleiben!

Am ersten Tag erkundete ich die Stadt und suchte den Ort, wo ich mir eine Eintrittskarte für die Ruinen kaufen kann. Dabei traf ich auf eine nette Dame, die mir bei meiner Suche weiterhalf. Wir kamen ins Gespräch und es kam heraus, dass sie aus Argentinien stammt und mit einer Gruppe von Leuten in Tihuanaku ist. Diese Gruppe ist der Grund, warum dieser Ausflug so besonders war.

Die Gruppe besteht aus etwa 30 Leuten aus verschiedenen Ländern. Sie haben es sich zur Aufgabe gemacht, den antiken Inka-Weg durch die Anden zu gehen. Dieser ist allerdings keine 5, sondern mehrere Tausend Kilometer lang. Zur Bewältigung dieser Strecke brauchten sie ganze 5 Monate, die sie weitesgehend zu Fuß bewältigt haben! (Mir wurde von der Gruppe gesagt, es seien 4000, andere sagen, es seien 7000!!) Dieser Gruppe habe ich mich am nächsten Tag angeschlossen, und wir haben zusammen die Museen vor Ort sowie die Inka-Stätte besucht.

Hier zu sehen sind zum Einen die Ausstellungsstücke der Museen, zum Anderen die Inka Ruinen sowie ein Foto der Gruppe, mit der ich unterwegs war.

Mit der Gruppe zu laufen, ihre Atmosphäre zu spüren und mich mit ihnen auszutauschen, waren echt einprägsame Momente. Es ist bei ihnen Tradition, an jedem wichtigen Punkt eine Weile einzukehren und zu meditieren. Das taten wir etwa 5 Mal. Außerdem brachte uns der Tour-Guide an einem bestimmten Ort eine alte Inka-Tradition bei, die aus einen Ritual zur Kraftschöpfung besteht. IMG_1759.JPG

Um diese Statue wurde das Ritual durchgeführt, während wir alle im Kreis standen.

 

Anfangs war das Ganze etwas merkwürdig, als ich mich allerdings darauf eingelassen habe, wurde es eine Erfahrung für sich! Es mag eventuell etwas komisch klingen, aber es war wirklich ein einprägsames Erlebnis!

Abschließend fuhr ich mit der Gruppe wieder zurück nach La Paz und leider trennten sich dort unsere Wege. Das Schöne ist jedoch, dass ich in dieser Gruppe auch Freunde gefunden habe! Mit einer Argentinierin etwa in meinem Alter schreibe ich bis heute noch.

Falls Ihr etwas mehr zu der Gruppe lesen wollt, hier ein Bericht einer argentinischen Zeitung über die Gruppe (ebenfalls mit einigen Fotos). Der Bericht ist zwar auf spanisch, allerdings sollte jeder Internetbrowser in der Lage sein, das zu übersetzen.

http://losandes.com.ar/article/view?slug=mas-de-cien-dias-a-pie-por-el-camino-del-inca

 

Damit verabschiede ich mich erstmal und wünsche noch einen schönen restlichen Tag!

Liebe Grüße,

Marc!

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