Meine kurze Zeit in Santa Cruz

Wie schon im letzten Eintrag erwähnt, setzte ich meine Reise also fort und fuhr nach Santa Cruz de la Sierra. Wie erwähnt, ist diese Stadt eine der gefährlichsten Boliviens. Ein ehemaliger Freiwilliger sagte mir am Anfang meines Jahres folgendes: „In La Paz wirst man von einer Gruppe mit Fäusten Bedroht. In Cochabamba mit einem Messer oder einer Eisenstange. Und in Santa Cruz wird dir eine Pistole vorgehalten.“

Mit diesen Worten wurden meine ersten Gedanken und Erwartungen an die Stadt in eine gewisse Richtung gelenkt. Was steckt also dahinter?

Bei meiner Ankunft war ich sehr vorsichtig und auf alles geistig vorbereitet. Jedoch blieben die üblen Aktionen soweit aus. Ich fuhr erstmal mit dem Taxi zum zentralen Platz in Santa Cruz. Dieser ist meiner Meinung nach unglaublich schön.
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Der Platz ist von Palmen beschattet, in denen Vögel zwitschern. Es gibt sehr viele Bänke und einige Personen spielen miteinander Schach. Ich habe es sehr genossen, dort einfach  zu sitzen und einen ersten richtigen Eindruck der Stadt zu erlangen.

Mein erster Eindruck: Die Stadt ist, um den Stadtkern herum, vom Luxus und der Infrastruktur in etwa wie eine europäische Stadt. An vielen Ecken sieht man Geschäfte von relativ teuren Marken wie Calvin Klein oder Tommy Hilfiger. Das war ein komisches Gefühl so viele teure Marken auf einem Haufen zu sehen. Die „Venture Mall“ in Santa Cruz ist eine bessere Einkaufsmall, als ich bisher eine in Deutschland gesehen habe.

Ich hatte es noch nicht erwähnt, aber Santa Cruz ist mit seiner tiefen Lage sehr sehr warm. Als ich dort war, habe ich fast im Schatten angefangen, zu schwitzen. Auch die Umgebung ist sehr schön. Es gibt sehr viele sehenswerte Dinge wie zum Beispiel das Dorf  Samaipata. Dort gibt es einige antike Gebäude, Wasserfälle und vieles mehr zu bewundern. Da leider nur wenig Zeit vorhanden war, habe ich davon nicht allzu viel gesehen. Das, was ich jedoch gesehen habe, hat mich sehr beeindruckt. Und trotz nachts unterwegs gewesen zu sein, ist mir nichts passiert. Ich hatte aber auch ziemlichen Respekt und habe mich nur in den „sicheren“ Bereichen der Stadt aufgehalten. Hier ein paar Eindrücke der Stadt und des Umlands.

Damit ging die Reise also weiter.. Auch wenn sie sich bald schon ihrem Ende neigte, war es sehr schön, so viele verschiedene Eindrücke des Landes zu gewinnen. Was kommt also als nächstes? Dieses Rätsel wird sich leider erst in meinem nächsten Eintrag lüften.. 😉

Bis dahin vielen Dank für’s lesen und bis zum nächsten Mal! 🙂

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Ein Gedanke zu “Meine kurze Zeit in Santa Cruz

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